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Das italienische Wort „Pasta“ bedeutet übersetzt Teig. Hergestellt aus Mehl, Wasser, Salz und manchmal auch Eiern, entstehen die verschiedensten Nudelkreationen. Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2006 gehören in Deutschland Spaghetti, gefolgt von Fusilli und Penne, zu den beliebtesten Pastasorten.

Überschrift Bild der Zutat So unterschiedlich die Regionen Italiens sind, so viele Pastavariationen gibt es. Im Norden beispielsweise werden die „Pasta fresca“ aus Eiern, Mehl und Salz hergestellt, während im Süden Hartweizengrieß mit Wasser zu „Pasta secca“ - getrockneter Pasta - vermengt wird. Gibt man zu dem Teig Spinat oder Tomaten entstehen grüne oder rote Nudeln. Die Tinte der Sepia färbt Pasta schwarz. Aus dem fertigen Teig entstehen Nudeln in ganz verschiedenen Formen. Hier ist die Vielfalt noch größer als bei der Herstellung des Teiges. Von A wie Anelli (Ringe) bis Z wie Zitoni (dicke, kurze Maccheroni) gibt es unzählige Sorten. Man unterscheidet vor allem zwischen „Pasta lisca“, also glatten, flachen Teigwaren wie Tagliatelle oder Farfalle, und „Pasta ripiena“. Das sind gefüllte Nudeln, wie Tortellini oder Ravioli. Neben der Pizza zählt die Pasta zu den Nationalgerichten Italiens. Das älteste Rezept für Nudeln stammt aber nicht aus dem Mittelmeerraum sondern aus China. Vor über 4000 Jahren wurde dort auf Pergament festgehalten, wie Hühnerfleisch zusammen mit Nudeln aus Weizenmehl, Eiern und Wasser zubereitet wird. Marco Polo brachte den nahrhaften und köstlichen Teig von seinen Reisen mit nach Italien. Einer anderen Theorie zufolge sollen die Araber die Nudeln nach Italien gebracht haben, als sie 827 n. Chr. Sizilien besetzt hielten. Die Araber waren wahrscheinlich auch die ersten, die Pasta in der Sonne trockneten, um sie haltbar zu machen. Aber wie auch immer die Italiener zu ihrer Pasta kamen, sie wurde ab dem 16. Jahrhundert zur erklärten Leibspeise. Damals wurde in der Gegend von Neapel großflächig Hartweizengrieß angebaut und deutsche Handelshäuser vertrieben bereits die ersten getrockneten Nudelsorten. Der internationale Siegeszug der Pasta begann jedoch erst im 19. Jahrhundert, mit der industriellen Produktion. Beliebt ist der vielseitige Teig bis heute in aller Welt.
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Beim Kochen wollen Nudeln in sehr viel Wasser schwimmen. Man rechnet einen Liter pro 100 Gramm Teigwaren. Das Wasser erst salzen wenn es kocht, da sich sonst der Siedepunkt verzögert und mehr Energie verbraucht wird als nötig. Die fertigen Nudeln werden nach dem Abgießen am besten sofort mit der Sauce vermischt, damit sie nicht zusammenkleben.

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