Bald steht Weihnachten wieder vor der Tür - höchste Zeit, sich Gedanken über das passende Menü zu machen. Ähnlich wie in Deutschland kommen auch in Italien Geflügelgerichte häufig auf den Tisch. Die geringe Kalorienzahl und die leichte Bekömmlichkeit machen das Fleisch immer beliebter.
Geflügelarten wie Ente, Pute oder Huhn werden bei sorgfältiger Zubereitung zu wahren Delikatessen. Ob gebraten, geschmort oder gegart - die meisten Geflügelarten gelten als sehr mager und eignen sich daher auch wunderbar als Schonkost. Der hohe Proteingehalt von 18-24% macht Geflügel zu einem wertvollen Eiweißlieferanten und versorgt uns außerdem mit vielen wichtigen Vitaminen. Ungesättigte Fettsäuren sorgen für eine gute Bekömmlichkeit. Geflügel ist das ganze Jahr über erhältlich. In Italien ist die Gans so beliebt, dass jährlich das „Sagra dell’Ocra“, das Fest des Gänsebratens, gefeiert wird. Ähnlich wie bei uns wird Geflügel in Italien häufig mit grobem Pfeffer, Paprika und frischen Kräutern, wie Majoran oder Thymian, gewürzt. Schiebt man die angefertigte Würzmischung unter die Haut, gewinnt das Geflügel einen intensiveren Geschmack. Eine Marinade aus Wein, Sojasauce und Würzessig verleiht dem Geflügelbraten ein besonderes Aroma. Damit das Geflügel gleichmäßig bräunt, werden abstehende Teile, wie Schenkel und Flügel, mit einem Küchengarn dicht an den Körper gebunden. Ein Austrocknen des Fleisches kann vermieden werden, indem man das Geflügel mit dem Bratfond begießt. Das herzhafte Weihnachtsessen wird mit allerlei Beilagen serviert. Hierzu zählen Reis, gedünstetes Gemüse und natürlich auch Pasta.
Um festzustellen, ob das Geflügel gar ist, sticht man mit einem Holzspießchen in den Brustteil. Wenn eine klare Flüssigkeit austritt, ist der Braten fertig. Als Getränk empfiehlt sich ein leichter, trockener Weißwein, wie der Weiße Burgunder. Bei Wildgeflügel passt eher ein kräftiger Rotwein. Hier eignet sich der italienische Chianti wunderbar.






































