Die italienische Küche ist ohne Tomaten nahezu undenkbar. Ob als Basis für den Pizzabelag, als Pasta Sauce, getrocknet als Antipasti oder im frischen Salat, das leckere Gemüse fehlt bei kaum einer Mahlzeit.
Das Lieblingsgemüse der Italiener gibt es in mehr als tausend Sorten, die sich in Form, Farbe und Geschmack unterscheiden. In Deutschland gehören die Fleischtomate, die Strauchtomate und die Cherry- bzw. Kirschtomate zu den beliebtesten Sorten. Wirklich bekannt wurde das saftige Gemüse hierzulande erst um 1900. Auf die „rote Tomate“ folgten viele weitere Farbzüchtungen in gelb, schwarz, grün oder sogar weiß. Die Art der Verwendung des Nachtschattengewächses in der deutschen Küche ähnelt meist der italienschen: In Salaten, Suppen, Pizza und Pasta Saucen findet sie ihre Vollendung.In Italien sind vor allem geschmacksintensive Sorten wie die Romatomate oder die Pentulina weitverbreitet. Zu Ehren des italienischen Nationalgemüses wird in Italien alljährlich zwischen Anfang August und Ende September das kulinarische Fest Sagra del pomodoro gefeiert. Einige Gaststätten bieten an diesem besonderen Tag die unterschiedlichsten Tomatensorten in allen Menügängen an. Neben Spanien gehört Italien zu Europas größtem Hauptanbaugebiet für Tomaten.
Um die Haltbarkeit von Strauchtomaten zu verlängern, ist es sinnvoll den Stiel erst kurz vor dem Verzehr von der Tomate zu entfernen. Tomaten sollte man, wenn möglich, immer getrennt von anderem Obst oder Gemüse aufbewahren. Grund hierfür ist der hohe Ethen-Gehalt, der den Reifevorgang von anderen Lebensmitteln beschleunigt und diese schneller verderben lässt.






































