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Mit Bertolli auf dem Markt

Spinat gehört zum Blattgemüse und wird entweder als Wurzel- oder Blattspinat angeboten. Das ganze Jahr über erhältlich, ist er vor allem in der mediterranen Küche beliebt. Auch bei uns landet er immer häufiger auf dem Speiseplan und dient dabei nicht nur als knackige Beilage, sondern auch als gesundes Hauptgericht.

Überschrift Bild der Zutat Seefahrer brachten den Spinat aus Mittelasien nach Europa und ersetzten mit ihm die bis dahin bekannte Gartenmelde, die im Mittelalter als vitaminreiches Gemüse galt. Die heutigen Hauptanbaugebiete liegen neben Italien auch in Deutschland und Frankreich. Von den über 50 Spinatsorten kennen wir bei uns vor allem den winterharten Monnopa und den wohlschmeckenden Rico. In Italien wird der schnellwüchsige und ertragsreiche Matador angebaut. Zwischen März und September wird der Spinat ausgesät. Schon wenige Wochen danach, sobald seine Blätter knackig-frisch und kräftig-grün sind, kann er geerntet werden. Je nach Erntezeit unterscheiden wir zwischen Sommer- und Winterspinat. Ersterer hat zarte, kurzbestielte Blätter und wird zur Zubereitung von Salat verwendet. Die kräftigen, leicht gewellten Blätter vom Winterspinat sind für eine Rohkost zu bitter und werden in der Küche vorher blanchiert. Spinat sollte stets frisch zubereitet werden, weil bei seiner Lagerung wertvolle Inhaltsstoffe, wie Vitamine und Ballaststoffe, durch Licht und Luft verloren gehen. Seine hohen Anteile an Eisen, Phosphor, Zink und Kupfer sind für unseren Körper besonders gesund. Die Italiener verwenden Spinat vorwiegend zum Backen und Gratinieren, während er bei uns meist als Beilage zu Geflügel, Fisch, und Kalbsfleisch gereicht wird.
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Frischer Spinat sollte roh innerhalb von zwei Tagen zubereitet und gekocht nur einen Tag aufbewahrt werden. Kurz blanchiert und anschließend eingefroren ist er bis zu 10 Monate haltbar.

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