Farbenfrohe Salate zieren den italienischen Esstisch zu jeder Jahreszeit. Nicht nur in Italien sind besonders Blattsalate eine beliebte Vorspeise oder Beilage. Auch auf deutschen Esstischen ist es grüner geworden. Bis vor ein paar Jahren dominierte hier in erster Linie der Kopfsalat. Mittlerweile sind Vielfältigkeit und Abwechslung aus deutschen Salatschüsseln jedoch nicht mehr wegzudenken.
Ob Eisbergsalat, Feldsalat, Römersalat oder Chicorée, die grüne und rote Vielfalt bietet völlig unterschiedliche Geschmackserlebnisse. Viele der Salatsorten, die in Deutschlands Küchen ihre Liebhaber haben, stammen ursprünglich aus Italien. Die bekanntesten italienischen Sorten sind der würzige Rucola, der leicht nussige Lollo Rosso und der zartbittere Radicchio. Das Wort Salat leitet sich aus dem lateinischen Ausdruck „herba salata“ ab und bedeutet „eingesalzenes Kraut“, denn bei den ersten Salaten handelte es sich lediglich um gesalzene Blätter und Kräuter. In Mitteleuropa ist der Gartensalat seit dem 8. Jahrhundert verbreitet.Eine in Italien sehr beliebte Art des Salats ist die Misticanza. Dabei handelt es sich um eine traditionsreiche Arten- und Sortenmischung vieler unterschiedlicher Salate, die gemeinsam gesät, geerntet und verzehrt werden.
Beim Salatkauf sollte auf Frische geachtet werden. Diese zeichnet sich vor allem durch eine gesunde Farbe und saftige, kräftige Blätter aus. Die Freilandsaison reicht in Deutschland von Mai bis Oktober. In dieser Zeit sind Salate besonders nahrhaft, da sie durch die Sonneneinstrahlung deutlich mehr gesunde Inhaltsstoffe und Vitamine enthalten als Salate aus dem Treibhaus, die das gesamte Jahr über erhältlich sind. Auch wenn der Salat an sich nicht sonderlich reich an Vitaminen ist, da er zu 95 Prozent aus Wasser besteht, hat er nachweislich einen positiven Einfluss auf Schlaflosigkeit und Nervosität.
Salat sollte nach dem Kauf möglichst frisch verzehrt werden. Falls der Salat in einer Plastikfolie verpackt ist, sollte diese zur Lagerung im Gemüsefach des Kühlschranks unbedingt entfernt werden. In ein feuchtes Küchentuch gewickelt, hält er sich bis zu fünf Tage. Salat sollte außerdem nie neben Obst gelagert werden, denn das beim Reifen der Früchte ausströmende Gas Äthylen verursacht braune Flecken an den Salatblättern und verkürzt so die Lebensdauer.






































