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Mit Bertolli auf dem Markt

Artischocken sind aus der italienischen Küche nicht wegzudenken: die grünen Kraftpakete finden Verwendung in vielen unterschiedlichen Gerichten und versorgen ihre Liebhaber mit zahlreichen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Kein Wunder, dass das herzhafte Gemüse auch in Deutschland immer beliebter wird und mittlerweile ein fester Bestandteil in heimischen Gemüseregalen ist.

Überschrift Bild der Zutat Ob als Gargemüse, Antipasti oder im Salat: die Artischocke ist unheimlich vielseitig. Sie gehört zur Familie der Korbblüter, da ihre Blüten in Köpfchen dicht zusammen stehen und so an ein Körbchen erinnern. Das schmackhafte Gemüse wird in Ländern mit sonnigem, warmem Klima angebaut, wobei in keinem anderen Land so viele Artischocken geerntet werden wie in Italien. Da sie eine frühe Blütezeit haben, können Artischocken mehrmals im Jahr geerntet werden und sind deshalb ganzjährig erhältlich. Während sie im Mittelmeerraum beinahe täglich auf den Teller kommen, gelten Artischocken in Deutschland eher als Delikatesse.
Es gibt zahlreiche Zubereitungsarten, am beliebtesten ist die Artischocke jedoch als Vorspeise: dazu werden ihre Blätter in Saucen oder Vinaigrettes gedippt und anschließend der untere, fleischige Blattteil verzehrt. Doch nicht nur im Geschmack ist die Artischocke einzigartig, sie tut auch dem Körper viel Gutes, was nicht zuletzt an den ihr nachgesagten „gesundheitsfördernden“ Eigenschaften liegt. So liefert eine Portion der grünen Frucht zum Teil mehr als das Zehnfache des Tagesbedarfs an Eisen und Mineralstoffen und hat zudem appetitanregende, entgiftende, entwässernde und blutreinigende Wirkungen. Kein Wunder also, dass Artischocken vielerorts als wahres Lebenselixier gelten.
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Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass die Blätter der Artischocke frisch und grün aussehen. Die Blattspitzen sollten noch nicht trocken sein und die Blätter dicht aufeinander liegen. Ist der Kopf der Artischocke schwer, so enthält er viel Saft und ist besonders frisch. Der Stiel des Gemüses dient als „Wasserspeicher“ und wird erst kurz vor der Zubereitung entfernt; vorher wird er eingeschnitten und mitsamt des Kopfes in ein Glas Wasser gestellt, um die Artischocke frisch zu halten.

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