Basilikum – das Königskraut

Kein anderes Gewürz wird so oft in der internationalen Küche verwendet, wie Basilikum, das so genannte Königskraut (basilikos = griech. für „königlich“). Die Variationsmöglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Liebhaber der kreativen Küche schwören daher auf den kulinarischen Feinschliff durch das Kraut.
Wir wissen schon lange um die geschmacklichen Qualitäten des Basilikums und verwenden deshalb extra viel von dem aromatischen Gewürz für die Herstellung unseres Pesto Verde. Grund genug für ein paar Tipps und Tricks:

Woran erkenne ich gutes Basilikum?

Gutes Basilikum zeichnet sich durch einen reichhaltigen Blattwuchs und eine satte Farbe aus. Die Qualität lässt sich außerdem durch den Duftest erkennen: je intensiver und aromatischer sein Geruch, desto frischer das Basilikum. Vergilbungen und dunkle Flecken auf den Blättern weisen auf Pflanzenviren und Pilze hin. Davon solltet Ihr besser die Finger lassen.

Warum fällt mein Basilikum in sich zusammen?

Bei der Pflege des Basilikums ist es wichtig, die Stängel von unten zu bewässern. Dazu das Basilikum auf einen Untertopf stellen, sodass sich die Wurzeln das Waser selbst ziehen können und täglich ca. 100 ml Wasser nachgießen. Zum Wachsen und Gedeihen benötigt Basilikum ein sonniges und warmes Plätzchen. Die Fensterbank oder der Balkon in windgeschützter Lage eignen sich am besten.

Kann ich Basilikum selbst anpflanzen?

Ja, das geht ganz einfach: Die Basilikum-Samen in einen hohen Topf mit Anzuchterde streuen, leicht andrücken und noch einmal dünn Erde darüber streuen. Die Samen sollten dabei nur leicht bedeckt sein. Die Basilikum-Pflanze mag es feucht, Staunässe sollte allerdings vermieden werden. Bei der Ernte der Blätter lautet die Devise: Besser abknipsen, statt abzupfen – so können die Seitentriebe besser nachwachsen.

Wie verarbeite ich Basilikum?

Basilikum sollte erst beim Servieren des Gerichts hinzugegeben werden, da es durch das Erhitzen sonst seinen Geschmack und Duft verliert. Wer sein Basilikum schneidet, um beispielsweise Pesto selbst herzustellen, sollte ein sehr scharfes Messer ohne Zähne verwenden. Dabei die Blätter am besten in Streifen schneiden und nicht kleinhaken, damit die ätherischen Öle des Krauts nicht verloren gehen.