Die besten kulinarischen Reiseziele Italiens

Reist ihr auch so gern nach Italien wie wir und genießt dort die Vielfalt an kulinarischen Köstlichkeiten? Dann haben wir einen hilfreichen Reiseführer für euch. Zusammengefasst in Genussregionen mit tollen Städten und leckerem Essen zeigen wir Euch die besten kulinarischen Reiseziele Italiens

Einfache aber deftige Küche – die Alpen

Hier treffen zwei Welten aufeinander: ländliche Idylle und Großstadtflair. Neben Natur pur bietet dieser Landstrich auch Italiens viertgrößte Stadt: Turin.

Kulinarisch gesehen hat fast jedes Tal seine eigene Tradition, seine eigenen Gerichte, dennoch eint sie die einfache, sättigende Küche, die auf den Produkten der Almwirtschaft basiert. Butter, Speck, Käse und Brot stellen die wichtigsten Zutaten dar. Aber auch Knödel, Schupfnudeln oder Kartoffelteig sind hier heimisch.

Region des Risotto – die Po-Ebene

Die größten Städte dieser Region sind Bologna, Verona und Venedig. Die Altstadt Veronas gehört seit 2000 zum Weltkulturerbe. Bekannt ist Verona vor allem für seine „Arena“. Den Römern diente sie als Theater.

Auch Venedigs Sehenswürdigkeiten sind weltberühmt. Eine Gondelfahrt durch die Kanäle, der Markusplatz mit dem Dom, Venedigs großer Kanal mit seinen Palästen, der fantastische Karneval und viele weitere Highlights stehen für die Lagunenstadt.

Bologna ist die Stadt mit der schönsten und besterhaltenen Altstadt Europas: und wurde im Jahr 2000 zur europäischen Kulturhauptstadt ernannt.

Kulinarisch betrachtet sind Venetien und der Süden der Lombardei die Region der Reisgerichte, wie zum Beispiel dem allseits bekannten Risotto. Wer hier nicht zugreift ist selbst schuld!

Ursprung des Pesto – Ligurien

Von der Côte d’Azur im Westen bis zur Toskana im Osten erstreckt sich Ligurien entlang der Mittelmeerküste mit seiner Hauptstadt Genua.

Wie in allen Küstenregionen prägt auch hier der Fischfang die Speisen. Doch etwas Besonderes kommt noch dazu: die Vielfalt an Kräutern. Aus Ligurien kommt zum Beispiel das Pesto. Generell ist die Küche hier weitestgehend auf Gemüse ausgerichtet. Liebevolle und zeitaufwändige Zubereitungsmethoden machen die Schlichtheit der Speisen wieder wett.

Weinregion – Toskana

Die Toskana ist eine der wohl bekanntesten und beliebtesten Urlaubsregionen Italiens. Mit seiner Hauptstadt Florenz gilt die Toskana als historische und bedeutende Kulturlandschaft.

Anspruchsvolle Einfachheit bis bäuerliche Derbheit kennzeichnet diese Küche. Hier wird mit Olivenöl gekocht, als Antipasti gibt es Schinken und Wurst. Tomaten und Hülsenfrüchte spielen eine wichtige Rolle. Berühmt ist die Toskana aber vor allem für ihre Weine. Wer kennt sie nicht: Chianti Classico oder Vino Nobile di Montepulciano.

Kaffee und Ricotta – Latium und Sardinien

Die ewige Stadt und die zweitgrößte Insel im Mittelmeer prägen diese Regionen nicht nur geografisch und touristisch, sondern auch kulinarisch.

Latium orientiert sich an Italiens Hauptstadt Rom. Hier dominieren traditionelle Gerichte, die ungekünstelt, kräftig und gehaltvoll sind. Fleisch wird gern in Soßen geschmort, gebraten wird mit Schweineschmalz und Speck. Das Wichtigste aber ist der Kaffee. Hier wird besonderen Wert auf die Qualität der braunen Bohnen gelegt und Kaffee wird nicht einfach getrunken sondern gelebt.

Die Küche Sardiniens lebt und liebt Produkte aus Schafmilch: Pecorrino und Ricotta sind die wohl bekanntesten Vertreter.

Land der Pizza – Kampanien und Basilicata

Neapel, Napoli genannt, ist die Hauptstadt der Region Kampanien. Mit knapp einer Million Einwohnern ist sie die drittgrößte Stadt Italiens und wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Süditaliens. Johann Wolfgang von Goethe beschrieb die Stadt, über welcher der Vesuv thront, mit den Worten „Neapel sehen und sterben“.

Seit jeher nutzen die Menschen die Fruchtbarkeit der vulkanischen Böden für den Anbau von Wein und Obst. Gemüse, Tomaten und Käse gehören zu jedem Essen. Paradebeispiel für diese Küche ist und bleibt die neapolitanische Pizza. Aber auch die Vielfalt der Pasta, ist besonders in Neapel beachtlich.