Kulinarische Generationen – Die Evolution der Pizza

Seit die Marke BERTOLLI vor 150 Jahren das Licht der Welt erblickt hat, hat sich kulinarisch so Einiges verändert. Und auch an einem der beliebtesten italienischen Gerichte der Welt ist die Zeit nicht spurlos vorbeigezogen. Die Pizza (die natürlich bereits weitaus älter ist als BERTOLLI) ist weiterhin auf dem Vormarsch und überrascht mit immer neuen Variationen. Deswegen stellen wir euch die Kulinarischen Generationen – Die Evolution der Pizza vor. Doch welche „Evolutionsstufen“ durchlief sie eigentlich?

Erste Generation: Irgendwo hat alles seinen Anfang

Die „Ur-Pizza“ lässt sich schon auf eine Zeit um 1.000 vor Christus zurückdatieren. Hierbei handelt es sich um einfache, flache Teigfladen, die bereits die Assyrer gebacken und gegessen haben.

Zweite Generation: Pizza Margherita / Marinara

Die nächste Generation ist der uns heute bekannten Pizza nicht nur sehr ähnlich, sondern wird auch heute noch in diversen Pizzerien in Italien (und natürlich auch in Deutschland) in genau dieser Form angeboten. Das heißt, ihr müsst gar nicht erst eure Ur-Ur-Urgroßeltern dazu befragen, sondern könnt sie einfach im nächsten Italien-Urlaub in einschlägigen Pizzerien genießen. Der Legende nach wurde die Pizza Margherita, von einem Pizzabäcker erfunden, der für König Umberto I. und seine Frau Margherita backen sollte. Seinem Patriotismus folgend belegte er die Pizza in den italienischen Nationalfarben (mit Tomate, Basilikum und Mozzarella) und gab ihr der Königin zu Ehren den uns allen bekannten Namen. 

Dritte Generation: Pizza Calzone

Ursprünglich in einer Pfanne mit Öl zubereitet, wird die Pizza Calzone üblicherweise mit denselben Dingen gefüllt, die man auch auf einer „normalen“ Pizza findet. Jedoch sind auch Varianten mit wesentlich reichhaltigerer Füllung möglich, da die gefüllten Teigtaschen leichter zu verspeisen sind. Oma und Opa können sich bestimmt noch an ihre erste Calzone erinnern!

Vierte Generation: Tiefkühl- und Minipizzen

Die kulinarische Rettung aller Studenten und Junggesellen in Tiefkühlform wurde Mitte der 60er Jahre vorgestellt. Mittlerweile werden jährlich rund 250.000 Tonnen Tiefkühlpizza hergestellt. Der Siegeszug der Minipizzen erfolgte nur kurze Zeit später. Fragt mal eure Eltern.

Fünfte Generation: Die heutige Pizza

Mittlerweile gibt es Pizza in jeglichen Variationen. Der Fantasie scheinen hier keine Grenzen gesetzt zu sein: Neben „Klassikern“ wie Pizza Hawaii geht die Reise von Hot-Dog-Pizza bis zu Pizza Pasta. Ob Hackfleisch oder Pfirsiche – mittlerweile darf der Teig mit allem belegt werden, was nicht niet- und nagelfest ist. Wie viel diese kulinarischen Ausreißer noch mit richtiger Pizza zu tun haben, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden – wir persönlich sind aber große Fans von althergebrachten Varianten mit Salami, Schinken oder leckerem Gemüse.

 

Wir wünschen euch mit eurem jetzigen Fachwissen viel Spaß beim nächsten Pizzeriabesuch!!