15 Fakten über die italienische Küche

Wusstet ihr schon, dass das Eis gar nicht von den Italienern erfunden wurde? Nein? Wir auch nicht. Wir haben für euch insgesamt 15 wirklich interessante und teils verblüffende Fakten zur italienischen Küche zusammengetragen und freuen uns auch auf Ergänzungen.

No. 1

Woher stammt eigentlich das Wort „Bolognese“? Das Rezept stammt ursprünglich aus dem norditalienischen Bologna und wird erst seit dem 19. Jahrhundert zu Nudeln gereicht.

No. 2

Es gibt über 400 verschiedene Nudelsorten.

No. 3

In Italien gibt es 16 Olivenölanbaugebiete. Die Bekanntesten sind Sardinien, Sizilien und die Toskana. 

No. 4

Das berühmteste Pesto, das Pesto Verde, endstammt aus der Region Trofie oder Trenette. Erste Aufzeichnungen über den Klassiker der italienischen Küche wurden in der Region Ligurien Mitte 1863 gemacht.

No. 5

„Al dente“  bedeutet wörtlich übersetzt „für die Zähne“. Die Pasta soll demnach noch leicht bissfest und nicht komplett weich gekocht werden.

No. 6

Das Geheimnis des Ursprunges der Nudel wird wohl immer ungeklärt bleiben. Die Chinesen behaupten, sie seien die Erfinder, die Italiener beanspruchen diese kulinarische Meisterleistung natürlich für sich. Eine bekannte Nudel-Legende besagt, dass Marco Polo die leckeren Teigwaren aus dem fernen Osten in seine Heimat gebracht und für den dortigen Geschmack adaptiert hätte. Wer es genauer wissen möchte, kann im Spaghetti Museum von Pontedassio die ganze Geschichte erfahren.

No. 7

Der Mythos, Olivenöl mit ins Nudelwasser zu geben ist überholt. Kein Italiener macht das! Es reicht aus, wenn man etwas Nudelwasser aufhebt, um die frischgekochte Pasta in einer Schüssel damit zu vermengen. Dadurch verkleben sie nicht.

No. 8

Die Küche Italiens hat einen stärkeren Einfluss auf die Entwicklung der Essgewohnheiten als jede andere Küche der Welt und ist der Inbegriff der fleischarmen, fisch-, obst- und gemüsereichen Ernährung.

No. 9

Bei der italienischen Küche denken viele zuerst an Pizza und Pasta – dabei gibt es doch noch viele andere tolle Gerichte aus Bella Italia. Die Cucina Italiana ist nämlich eine sehr stark ausgeprägte Regionalküche, die durch verschiedene Einflüsse von außen und durch Verwendung regionaler Zutaten sehr eigenständig geworden ist und mittlerweile sogar immaterielles Kulturgut der UNESCO ist.

No. 10

Anders als bei uns in Deutschland, ist in Italien das Abendessen die Hauptmahlzeit. Diese besteht aus einer Vorspeise(Antipasto), zwei Hauptgängen und einer Nachspeise. Natürlich gibt es dazu auch den ein oder anderen italienischen Wein!

No. 11

Wein zum Ersten: Neben Olivenöl, Wurst und Fleisch (vor allem Mortadella und Parmaschinken), Käsesorten (Parmesan und Mozzarella) und natürlich Pizza und Pasta zählen vor allem Chianti und Barolo zu den international bekanntesten italienischen Produkten.

No. 12

Wein zum Zweiten: Italien gehört zu den wichtigsten europäischen Weinproduzenten und somit ist der Weinbau in Italien ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Jede der 20 italienischen Regionen hat ihre eigenen Rebflächen.

No. 13

Durch die Entdeckung Amerikas und neuer Lebensmittel änderte und erweiterte sich die italienische Küche. Lebensmittel, wie zum Beispiel Kartoffeln oder Tomaten, welche heute wie selbstverständlich zur italienischen Küche gehören, kommen aus der „neuen Welt“ und fanden erst im 17. Jahrhundert den Weg in die italienische Küche.

No. 14

Die italienische Küche ist für zahlreiche Gerichte aus nur wenigen Bestandteilen bekannt. Die besten Rezepte stammen meist von Großmüttern und nicht von professionellen Köchen. Diese Familienrezepte bestechen vor allem durch ihre Bodenständigkeit. 

No. 15

Eis mag doch jeder, vor allem im Sommer. Doch wer hat das Eis eigentlich erfunden? Viele denken bestimmt, dass das Eis aus Italien kommt. Doch diese Annahme ist leider nicht ganz richtig. Das Creme-Eis mit Milch haben wir zwar den Italienern zu verdanken, aber die leckere Erfrischung an sich haben sich die Chinesen ausgedacht. Das erste Eis war ein reines „Schnee-Eis“, das sie extra von den Berggipfeln holten. Anschließend vermischten sie den Schnee mit Honig, Wein, Gewürzen oder Früchten, um etwas Geschmack zu erzielen. Nach Europa wurde das Spieseeis dann von den Römern gebracht.