Warum Ricottakäse selber machen?

Ricotta einfach selber gemacht

Wieso sollte man das tun, wenn man ihn auch fix und fertig kaufen kann? Dafür gibt es verschiedene Gründe. Erstens, weil es mehr Spaß macht. Zweitens, weil es gerade in Deutschland nicht immer leicht ist, original Ricottakäse zu finden. Und zwar den frischen, den richtig guten Ricotta. Nicht den abgepackten aus dem Supermarkt. Der tut es natürlich für bestimmte Dinge auch, vor allem für Süßspeisen, die besonders cremig sein sollen oder für Kuchen. Aber ich verwende oft Ricotta, um frische Pasta zu füllen – zum Beispiel Ravioli oder Cannelloni. Und ich finde, dass der Ricottakäse aus dem Supermarkt dafür zu nass ist. Da mag ich die etwas festere Konsistenz vom selbstgemachten Ricotta lieber.

Wie kann man Ricotta selbst zuhause zubereiten?

Es gibt verschiedene Methoden, diesen leckeren Frischkäse selber herzustellen. Manche verwenden Milch, Sahne und Zitronensaft oder Essig und messen bei der Zubereitung die Temperatur. Ich habe meine eigene Methode, die auch ohne Küchenthermometer absolut gelingsicher ist, und zwar mit saurer Sahne und H-Milch. Sonst nichts. Es ist wirklich unheimlich leicht, der Käse ist in wenigen Minuten fertig und muss dann nur noch bis zum Verzehr abtropfen und abkühlen.

Aber nicht immer bereite ich den Ricottakäse für bestimmte Nudelrezepte vor, pur schmeckt er natürlich auch sehr gut. Ich liebe ihn mit frischen Kräutern aus dem Garten angemacht, ein wenig Fleur de sel, Pfeffer und bestes Olivenöl und schon hat man einen tollen, selbstgemachten Frischkäse auf dem Tisch.

 

Alexandra Panella