Rot, rund und gesund – das Tomaten-Einmaleins

Ja, wir lieben sie: unsere Tomaten! Erst das rote Früchtchen verleiht vielen unserer italienischen Gerichte ihren unverwechselbaren Geschmack. Ob zur Pasta, als Pizza-Belag, gegrillt zu Fisch und Fleisch oder roh als Insalata Caprese – auf die Qualität der Tomaten kommt es an! Deshalb verwenden wir für unsere Produkte ausschließlich italienische Tomaten – denn dort sorgt die Kombination aus Bodenbeschaffenheit, Anzahl der Sonnenstunden und Regenmenge für das optimale Aroma.
Doch was zeichnet unsere Lieblingszutat eigentlich aus? Rot, rund und gesund – das Bertolli Tomaten-Einmaleins haben wir für euch hier zusammengefasst:

Tomaten sind gar kein Gemüse sind. Stimmt das?

Stimmt! In der Botanik werden Tomaten den Beeren zugeordnet. Wie diese beinhalten sie ein fleischiges Inneres und mehrere Kerne. Sprachlich gesehen könnt ihr Tomaten trotzdem als Gemüse bezeichnen.

Woher hat die Tomate eigentlich ihren Namen?

Frühe Aufzeichnungen belegen, dass Kolumbus das aromatische Nachtschattengewächs 1493 nach der Eroberung Südamerikas mitbrachte. Seitdem waren Tomaten in Europa lange Zeit als Liebesapfel oder Goldapfel bekannt. Von diesen Begriffen leitet sich auch der italienische Name „Pomodoro“ ab. Parallel verwendeten die Spanier den Begriff „Tomate“, der sich vom Aztekischen „Xitomatl“ ableitet. Heute existieren beide Namen nebeneinander.

Woran erkennt ihr eine reife Tomate?

Die Farbe einer Tomate ist ein guter Indikator für ihre Reife, aber manche Sorten haben von Haus aus eine intensivere Farbe als andere. Die Farbe einer Tomate ist ein guter Indikator für ihre Reife, aber manche Sorten haben von Haus aus eine intensivere Farbe als andere. Daher lassen sich aromatische Tomaten vor allem am Duft erkennen. Sie verströmen einen warmen, würzigen Geruch und fühlen sich fest, aber nicht hart an.

Wie verhindere ich, dass Tomaten schnell reifen und ihr Aroma verlieren?

Tomaten sollten immer von anderen Gemüse- oder Obstsorten getrennt gelagert werden. Sie produzieren das Pflanzenhormon Ethylen, das den Reifeprozess beschleunigt. Tipp: Optimal lagert ihr eure Tomaten in einem kühlen, dunklen Raum wie beispielsweise eine Kühlkammer oder Keller. Aber Vorsicht: Tomaten gehören nicht in den Kühlschrank, denn dort verlieren sie ihren Geschmack.

Woraus bestehen Tomaten eigentlich?

Tomaten sind reich an Vitamin C, Eisen, Magnesium und stecken voller Ballaststoffe. Der rote Farbstoff, Lycopin, wirkt antioxidativ und stärkt zugleich das Immunsystem. Kein Wunder, dass die Azteken das runde Früchtchen schon vor Jahrhunderten kultivierten und als Heil- und Nahrungsmittel einsetzten.

Wie kann ich selber Tomaten anbauen?

Tomaten benötigen zum Wachsen viele Nährstoffe und Platz. Daher sollten sie in großen Blumentöpfen (ca. 10-20 Liter) gepflanzt werden. Viel Sonnenlicht sorgt zudem für das richtige Aroma. So lohnt sich die Zucht besonders auf einem Süd- oder Südwest-Balkon. Damit die Pflanze ihre ganze Kraft in die Früchte steckt, müssen außerdem regelmäßig Seitentriebe entfernt werden.